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Der VBZV ist die Vertretung der Zeitungsverlage in Bayern

Newsletter 09/2017

 

VBZV-Jahrestagung 2017 in Straubing: Festlicher Empfang zum 80. Geburtstag Dr. Hermann Balles
Seehofer: „Eine der ganz großen Persönlichkeiten Bayerns“

Seehofer sichert Zeitungsverlegern Unterstützung zu

Mit einem festlichen Abendessen im Rittersaal des Straubinger Herzogschlosses anlässlich des kürzlichen 80. Geburtstags von Seniorverleger Dr. Hermann Balle war am vergangenen Sonntagabend die Jahrestagung der Bayerischen Zeitungsverleger (VBZV) eingeläutet worden. Knapp 250 Gäste aus Politik, Kultur und Medien, darunter Ministerpräsident Horst Seehofer und der ehemalige Ministerpräsident Edmund Stoiber, würdigten dessen „herausragendes Lebenswerk“ als Verleger, Lobby für Qualitätsjournalismus und Lesernähe regionaler Zeitungen, aber auch sein Engagement als Ehrenbürger Straubings, das vor allem dank seiner unisono bescheinigten Unnachgiebigkeit zum 1. Oktober Universitätsstadt werden wird.

Mit einer exklusiven Printausgabe mit Glückwunschbotschaften von Verlegerkollegen und Wegbegleitern unter dem Zeitungskopf „Straubinger Tagblatt“ überraschte den Jubilar Andreas Scherer, Erster Vorsitzender unseres Verbandes. Er sprach von einem „herausragenden Lebenswerk“ Dr. Hermann Balles. Für ihn verkörpere er „das Idealbild eines Verlegers, fest verwurzelt in der Zeitungstradition und zugleich aktiv in der medialen Erneuerung“. Angesichts zahlreicher Angriffe auf die traditionellen Medien sei solches Engagement notwendiger denn je. Bei der bayerischen Staatsregierung finde die Branche offene Ohren, an die Adresse der Politik in Berlin formulierte Scherer jedoch, „fatale gesetzliche Nebenwirkungen“ zu korrigieren: „Die internationalen Technik-Plattformen übernehmen unsere wertvollen Inhalte, vermarkten sie und verdienen damit das Geld, das uns bei der Finanzierung von Qualitätsjournalismus fehlt.“ Und dies, ohne sich um nationale Steuern zu kümmern. „So finanzieren Bayerns mittelständische Medienhäuser die Global Player, die hier regional nicht verwurzelt sind. Das kann so nicht bleiben.“ Der Vorschlag der EU-Kommis­sion für ein europäisches Verlegerrecht sei daher ein großer Schritt in die richtige Richtung. Gerade in Zeiten der Fake News und „alternativen Fakten“ werde das Angebot überprüfter und überprüfbarer Informationen immer wichtiger.

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Printland Bayern – Printmedien Bayern

Publikation zeigt Bayern als führenden Printstandort/Gemeinschaftsprojekt der bayerischen Branchenverbände

Noch nie gab es eine so große Vielfalt an gedruckten Medien wie heute. Printmedien werden geschätzt und gelesen, sie werden weitergegeben und aufgehoben. In einer Zeit, in der Information und Kommunikation immer schnelllebiger und flüchtiger werden, schätzen die Menschen das Bleibende, das Hintergründige, das Wertige an gedruckten Medien. Und das ist gut so, denn eine Demokratie braucht vielfältige, unabhängige und kritische Printmedien.

Bayern ist ein ausgeprägtes Printland. Die Unternehmen der bayerischen Printmedienbranche sind ein wichtiger Faktor für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes. Mit seiner einzigartigen Dichte an Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen, an Papierherstellern und Druckfarbenproduzenten, an Maschinenherstellern und Druckereien sowie an Forschungsinstituten und Hochschulen verfügt der Freistaat Bayern über allerbeste Voraussetzungen, um als führender Printmedienstandort in Deutschland und Europa auch die Zukunft zu gewinnen.

In einem Gemeinschaftsprojekt haben der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern, der Verband Bayerischer Zeitungsverleger, der Verband Druck und Medien Bayern sowie der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern deshalb viele interessante Brancheneinblicke und Einschätzungen von Experten in der Publikation „Printmedien Bayern“ zusammengefasst. So kommen unter anderem Journalisten wie Heribert Prantl, Georg Mascolo, Martin Kunz und Jochen Kalka sowie führende Köpfe aus Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft zu Wort. Betrachtet werden Printmedien in ihrer Vielfalt und aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.
Die Wirkung von Print ist ungebrochen und Bayern leistet hierfür einen starken Beitrag – das zeigt „Printmedien Bayern“ auf eindrucksvolle Weise.

An der Erstellung der Publikation waren eine Vielzahl an Partnern beteiligt. Die Agentur storyboard war für Layout und Umsetzung verantwortlich, das Papier wurde von Berberich Papier zur Verfügung gestellt, und gedruckt und verarbeitet wurde „Printmedien Bayern“ bei Schleunungdruck in Marktheidenfeld. Das Projekt wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert.

 

Die Publikation „Printmedien Bayern“ kann bei den beteiligten Branchenverbänden kostenfrei angefordert oder hier heruntergeladen werden (24MB):

http://www.vdmb.de/wp-content/uploads/2017/02/201702_Printmedien-Bayern_final.pdf

 

 

Tageszeitungen sind jedes Wort wert
Neue Marketing-Kampagne der bayerischen Zeitungsverleger startet

Weitere Informationen finden Sie unter www.jedeswortwert.de