VBZV-Newsletter 11/2026


I. Medienpolitik

Leipziger Appell: Medienhäuser für Pressefreiheit

Ein breites Bündnis deutschsprachiger Medienhäuser und Institutionen hat mit dem vom MDR verbreiteten „Leipziger Appell zur Freiheit und Unabhängigkeit der Medien“ zum Schutz der Pressefreiheit aufgerufen. In dem am 19. März veröffentlichten Text heißt es, der freie Zugang zu Informationen müsse aktiv geschützt und Angriffe klar benannt und zurückgewiesen werden. Zu den Unterzeichnern zählen führende Vertreter öffentlich-rechtlicher Medien, Verbände und weiterer Institutionen.
 
Zu den Erstunterzeichnern gehören u.a. MDR-Intendant Ralf Ludwig, der ARD-Vorsitzende und HR-Intendant Florian Hager sowie die Intendantinnen und Intendanten mehrerer ARD-Anstalten, darunter Katja Wildermuth (BR), Hendrik Lünenborg (NDR), Yvette Gerner (Radio Bremen), Ulrike Demmer (RBB), Martin Grasmück (SR), Kai Gniffke (SWR) und Katrin Vernau (WDR). Auch ZDF-Intendant Norbert Himmler sowie Vertreter weiterer Einrichtungen wie Deutsche Welle, Deutschland-radio, die Deutsche Nationalbibliothek und der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) haben den Appell unterschrieben.

Darüber hinaus beteiligen sich Organisationen und Initiativen aus dem Medienbereich, darunter das European Centre for Press and Media Freedom, der Evangelische Medienverband in Sachsen, die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte sowie Vertreter regionaler Medien wie Leipziger Volkszeitung, Mitteldeutsche Zeitung und Volksstimme.

Der Appell richtet sich an Medien, Politik und Gesellschaft. Sie seien gemeinsam gefordert, sich täglich für Pressefreiheit sowie Rundfunk- und Informationsfrei-heit einzusetzen. Die Unterzeichnenden verweisen auf historische Erfahrungen. Diese Freiheiten seien Lehren aus dem Nationalsozialismus und zentrale Forde-rungen der friedlichen Revolution von 1989 in der DDR gewesen.

In dem Appell warnen die Unterzeichnenden zudem vor globalen Digitalkonzernen und Plattformen. Deren Algorithmen würden Extreme, Polarisierungen und emotionale Zuspitzungen verstärken. Millionen Menschen begegneten in sozialen Medien einer verzerrten Abbildung gesellschaftlicher Wirklichkeit. Außerdem werde das Vertrauen in freie Medien systematisch angegriffen.

Der MDR veröffentlichte den Appell anlässlich seiner Würdigung als Ort der Demokratiegeschichte. Bei einer Feierstunde in Leipzig wurde eine entsprechende Schrifttafel an der MDR-Zentrale enthüllt. MDR-Intendant Ludwig bezeichnete den Appell als eine „Einladung zur gemeinsamen Verantwortung“.

(Quelle: bdzv.de, 24.03.2026)

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Parlamentarischer Privatradio-Tag im Bayerischen Landtag: Privatradio stärken – Vielfalt sichern

Die beiden Interessenvertretungen des privaten Rundfunks in Bayern, Verband Bayerischer Lokalrundfunk e.V. (VBL) und Vereinigung Bayerischer Rundfunkanbie-ter e.V. (VBRA), haben am 19. März 2026 zum Parlamentarischen Privatradio-Tag im Bayerischen Landtag eingeladen. Privatradio spielt eine wesentliche Rolle im täglichen Medienmix und ist für über vier Millionen tägliche Hörerinnen und Hörer in Bayern das Alltagsmedium Nummer eins – im Auto, im Betrieb, im Handel, zuhause.

Ziel der Veranstaltung war es, die medienpolitische Diskussion zur Zukunftssicherung des privaten Rundfunks in Bayern vor dem Hintergrund der Herausforderungen durch Wettbewerbsnachteile, bürokratische Hürden und die zunehmende Verdrängung durch internationale Tech-Plattformen voranzutreiben sowie politische Entscheidungsnotwendigkeiten zu verdeutlichen.

Gäste waren unter anderem: Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Landtagsvizepräsident Alexander Hold, Staatsminister Dr. Fabian Mehring, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Staatsminister Joachim Herrmann, BÜNDNIS 90/Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze und SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer. Moderiert wurde der Privatradio-Tag von Tanja Scholl, Radio Gong 97.1 aus Nürnberg. 

Falk Zimmermann, 1. Vorsitzender des VBL und Geschäftsführer Die Neue Welle Rundfunk-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG: „Privatradio in Bayern sichert Meinungsvielfalt, informiert verlässlich und stärkt Wirtschaft sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt im gesamten Freistaat. Voraussetzung hierfür ist ein modernes Landesmedienrecht mit einer verlässlichen und technologieoffenen Medienförderung. VBL und VBRA machen sich hierfür gemeinsam stark.“

Dr. Bernhard Hock, Vorsitzender der VBRA und Co-Vorsitzender der Geschäftsleitung der Mediengruppe Pressedruck in Augsburg: „Bayern kann stolz sein, eine bundesweit einzigartige Rundfunklandschaft zu besitzen. Damit das so bleibt und wir Privatradio als demokratische Infrastruktur effektiv schützen, braucht es klare politische Entscheidungen und faire Rahmenbedingungen. Hierfür setzen wir uns beim Parlamentarischen Privatradio-Tag im Bayerischen Landtag zielgerichtet ein.“

Der VBL vertritt die Interessen der lokalen und regionalen privaten Rundfunkanbieter in Bayern. Er setzt sich für starke wirtschaftliche, rechtliche und medienpolitische Rahmenbedingungen ein, damit lokaler Rundfunk auch künftig seine wichtige Funktion für Information, Meinungsvielfalt und regionale Identität erfüllen kann. Knapp 40 bayerische Rundfunkanbieter, Hörfunk- und Fernsehsender haben sich in der VBRA zu einem Verband zusammengeschlossen. Ihm obliegt die umfassende Wahrung und Vertretung der gemeinsamen Interessen im Bereich des Rundfunks. Ihren Mitgliedern steht die VBRA als Servicepartner für alle relevanten Fragen der Rundfunkbranche zur Verfügung.

(Quelle: VBRA, PM 19.03.2026)

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USA: Meta und Google wegen Förderung von Social Media Abhängigkeit zu Strafe in Millionenhöhe verurteilt

In den USA sind die Technologiekonzerne Meta und Google in einem Verfahren wegen der Förderung von Social Media Abhängigkeit zu Schadenersatzzahlungen in Millionenhöhe verurteilt worden. Das Urteil könnte Signalwirkung für hunderte vergleichbare Klagen haben. Geklagt hatte eine heute 20 jährige Frau, die den Unternehmen vorwarf, sie bereits als Minderjährige gezielt abhängig von ihren Plattformen gemacht zu haben. Infolge der intensiven Nutzung habe sie schwere psychische Probleme entwickelt. Ein Gericht in Los Angeles kam zu dem Schluss, dass die Unternehmen fahrlässig gehandelt und Nutzerinnen und Nutzer unzureichend über die Risiken und das Suchtpotenzial ihrer Online Dienste informiert hätten.

Die Geschworenen sprachen der Klägerin Schadenersatz in Höhe von insgesamt drei Millionen US Dollar zu. Davon entfallen 2,1 Millionen Dollar auf Meta und 900.000 Dollar auf Google beziehungsweise die Videoplattform YouTube. Google kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen und betonte, YouTube falle nicht unter die Kategorie sozialer Medien. Auch Meta prüft rechtliche Schritte gegen die Entscheidung des Gerichts.

Gegenstand der Klage waren zuletzt insbesondere YouTube und Instagram, das zum Meta Konzern gehört. Die ursprünglich ebenfalls verklagten Plattformen Snapchat und TikTok hatten sich zuvor durch einen Vergleich aus dem Verfahren gelöst.

Bereits einen Tag zuvor war Meta in einem weiteren Verfahren im US Bundesstaat New Mexico zu einer Geldstrafe von 375 Millionen US Dollar verurteilt worden. Auch dort sah eine Jury es als erwiesen an, dass das Unternehmen trotz besseren Wissens nicht ausreichend zum Schutz junger Nutzerinnen und Nutzer beigetragen habe. Meta kündigte auch in diesem Fall Berufung an.

(Quelle: deutschlandfunk.de, 26.03.2026; spiegel.de, 25.03.2026; tagesschau.de, 26.03.2026)

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„Tag des Lokaljournalismus“: Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) übernimmt die Schirmherrschaft – #TDL Playbook Version 2 steht bereit

Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) hat die Schirmherrschaft über den „Tag des Lokaljournalismus“ (TDL) am 5. Mai 2026 übernommen. Diese Auszeichnung unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung des Lokaljournalismus.

Der „Tag des Lokaljournalismus“ reicht 2026 erstmals über die Grenzen des Ippen.Media-Netzwerks hinaus, wo er bereits im vergangenen Jahr aufmerksamkeitsstark ausgerufen worden war. Am 5. Mai 2026 wollen regionale Zeitungsverlage in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg gemeinsam die Bedeutung und Stärke des Lokaljournalismus sichtbar machen. Unterstützt werden sie von unserem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), dpa, Highberg sowie dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und dem Verband Schweizer Medien.  Die Initiative zielt darauf ab, die Relevanz lokaler Medien in einer digitalen Welt zu betonen und besonders jüngere Zielgruppen und Familien anzusprechen. Gleichzeitig soll die Aktion Werbetreibenden zeigen, wie modern und wirkungsvoll lokaler Qualitätsjournalismus heute ist.

Unterdessen ist die zweite Version des #TDL Playbook abrufbereit.  Darin finden sich neue Inhalte u. a. zu folgenden Themen: 

  • User Needs
  • Redaktionsmarketing
  • 10 Vorschläge für Regionaljournalismus von Hannah Suppa
  • Social Media Tipps von #UseTheNews
  • Wie profitieren Verlage von der Creator Economy?
  • Außerdem viele neue Ideen und Best Practices zahlreicher Medienhäuser

https://tag-des-lokaljournalismus.de/wp-content/uploads/2026/03/TDL_Playbook_Version-2_2026.pdf

(Quelle: Ippen.Media, 19.03.2026; bdzv.de, 20.10.2025)

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II. Aus den Verlagen

Haus der Demokratie für Nürnberg 

Die Stadt Nürnberg und der Verlag Nürnberger Presse wollen das frühere „Gauhaus“, später der Verlagssitz der Nürnberger Nachrichten in der Marienstraße 11, zu einem Ort für Demokratie- und Medienbildung machen. Am 25. Februar 2026 gab der Stadtrat den Auftrag: Die Verwaltung soll in einem partizipativen Prozess ein Konzept für einen Lern- und Bildungsort mit den Schwerpunkten Pressefreiheit, Medienkompetenz und Demokratiebildung erarbeiten. Die Kosten für die Konzepterarbeitung liegen bei 67.000 Euro. 30.000 Euro übernimmt der Verlag Nürnberger Presse. Ende 2027 soll das fertige Konzept im Stadtrat vorgestellt werden.

Im Jahr 1934 hatte die Stadt Nürnberg das Grundstück an der Marienstraße zu einem niedrigen Preis der jüdischen Eigentümerfamilie Tuchmann abgekauft und am 12. Februar 1935 NSDAP-Gauleiter Julius Streicher anlässlich seines 50. Geburtstags geschenkt. Mit Franz Ruff wurde der Architekt der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände mit dem Bau einer neuen Parteizentrale beauftragt, die im März 1937 fertiggestellt war.

Nach Kriegsende 1945 ging das Gebäude in die Verwaltung der US-Militärregierung über, die es dem Verleger und Gründer der „Nürnberger Nachrichten“, Joseph E. Drexel, zur Nutzung übergab. Im April 1949 erwarb Drexels Verlag Nürnberger Presse das Gebäude, wobei ein Teil der Kaufsumme zur Entschädigung an die jüdischen Vorbesitzer weitergeleitet wurde. Seither nutzte der Verlag Nürnberger Presse das Haus als Hauptsitz, ehe dieser im Frühjahr 2025 neue Räum-ichkeiten bezog.

Den Anstoß für das Projekt „Haus der Demokratie“ gaben die Verlegerinnen Bärbel Schnell und Sabine Schnell-Pleyer: „In unserem Verlagsgebäude in der Marienstraße – 1937 als Gauhaus der Nazis erbaut und später Stammsitz des Verlag Nürnberger Presse – soll ein Lern- und Bildungsort entstehen, der Geschichte nicht verdrängt, sondern Verantwortung daraus ableitet und den Blick nach vorn richtet. Mit einem Gemeinschaftsprojekt zwischen Stadt und unserem Verlag soll ein Ort geschaffen werden, der Raum bietet für Demokratiebildung, Dialog und Orientierung. Das Haus der Demokratie ist ein wegweisendes Zukunftsprojekt, das uns sehr am Herzen liegt. Und es ist ein höchst relevantes Vorhaben - gerade in Zeiten, in denen Desinformation und gezielte Kampagnen den öffentlichen Diskurs belasten, braucht es Orte, die einen Beitrag zur Stabilisierung der Demokratie leisten, indem sie z.B. die Medienkompetenz stärken und die Bedeutung unabhängigen Journalismus als „vierte Gewalt“ erfahrbar machen.“
 
(Quelle: nuernberg.de, 25.02.2026; linkedin.com/posts/bärbel-schnell)

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Egro Mediengruppe übernimmt Druck- und Pressehaus Naumann

Das Gelnhäuser Druck- und Pressehaus Naumann gibt sein Verlagsgeschäft ab. 
Die Egro Mediengruppe übernimmt zum 1. April 2026 wesentliche Teile des Verlagsgeschäfts der Druck- und Pressehaus Naumann GmbH & Co. KG aus dem laufenden Insolvenzverfahren. Die wichtigsten regionalen Titel sollen erhalten blei-ben.

Dazu zählen die regionalen Tageszeitungs- und Wochenblattaktivitäten sowie die zugehörigen digitalen Angebote. Ebenfalls Teil der Transaktion sind die Bereiche Druckvorstufe, Logistik und Zustellung. Nicht Bestandteil der Übernahme sind laut Mitteilung der zuständigen Rechtsanwaltskanzlei Brinkmann & Partner der Bereich Lohndruck für externe Kunden sowie die Immobilien des Unternehmens, die beim bisherigen Träger verbleiben und fortgeführt werden.

Das Druck- und Pressehaus Naumann hatte im Juni 2025 für mehrere Gesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Ziel des Verfahrens war eine Restrukturierung des Medienhauses sowie die Sicherung des operativen Geschäfts.

Zum von Egro übernommenen Portfolio gehören unter anderem die Gelnhäuser Neue Zeitung sowie weitere regionale Publikationen und Online-Produkte. Zusammen mit dem Publikationsportfolio wechseln ebenfalls rund 850 Beschäftigte zur Egro Mediengruppe.

Die Egro Mediengruppe mit Hauptsitz in Obertshausen (Kreis Offenbach) verfügt über 70 Zeitungstitel, mit einer Auflage von rund 3 Mio. wöchentlich zugestellten Exemplaren und ist in sieben Bundesländern mit Verlags-, Digital-, Logistik- und Produktionsstandorten vertreten, darunter u.a. in Bayern das Nachrichtenportal Donau-Ries-Aktuell. Im Verbreitungsgebiet erscheinen die Gelnhäuser Neue Zeitung mit einer verbreiteten Auflage von 8.300 Exemplaren, die Wochenzeitungen Mittelhessen-Bote mit Regionalausgaben und die Gießener Zeitung mit einer Gesamtauflage von mehr als 400.000 Exemplaren. Die Portale gnz.de und Kinzig.News erreichen eigenen Angaben zufolge zusammen monatlich rund eine Million Visits. Hinzu kommen weitere Magazine.

(Quelle: faz.net, 18.02.2026; euwid-papier.de, 23.03.2026)

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Branchenklima 2026: DNV veröffentlicht Branchenstudie

Eine aktuelle Analyse des Branchenklimas hat das Fachmagazins DNV – Der Neue Vertrieb zur Lage der Pressevertriebs- und Verlagsbranche veröffentlicht. 

Das Branchenklima 2026 zeigt demnach ein differenziertes Bild für die Pressever-triebs- und Verlagsbranche: Während sich Print als stabiler erweist und an Klar-heit gewinnt, bleibt der digitale Bereich eine unsichere "Baustelle". Erstmals inten-siv untersucht wurde der Einfluss von KI auf Automatisierung und Effizienz. 

Die wesentlichen Ergebnisse: 

  • Print-Stabilisierung: Der Printbereich gewinnt an strategischer Klarheit. Viele Verlage setzen weiterhin auf gedruckte Produkte als stabile Erlössäule, während gleichzeitig Kostenstrukturen (insbesondere im Bahnhofsbuchhandel) ange-passt werden müssen.
  • Digitale Herausforderungen: Im Gegensatz zu Print bleibt die digitale Entwick-lung unsicher. Besonders bei den Erlösen aus Paid Content herrscht Uneinigkeit über die künftige Entwicklung.
  • Künstliche Intelligenz (KI): Die Branche blickt mit einer Mischung aus Erwartung und Skepsis auf KI. Während Potenziale zur Effizienzsteigerung gesehen wer-den, bleibt die konkrete Umsetzung ein zentrales Thema für 2026.
  • Creator als „Frenemies“: Ein neuer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit und Konkurrenz mit Content-Creatoren in sozialen Medien, die zunehmend als so-wohl Partner als auch Wettbewerber wahrgenommen werden. 

(Quelle: DNV, 02/2026)

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