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Der VBZV ist die Vertretung der Zeitungsverlage in Bayern

Newsletter 24/2019

Regionale Zeitungen punkten mit Leservertrauen und Werbewirkung   

Tageszeitungen sind das wichtigste Informationsmedium im lokalen Bereich und die beste Infoquelle für lokale News - das sagen laut der Studie „Zeitungsfacetten 2019“ der Score Media Group nicht nur drei Viertel (76 Prozent) der Leser regionaler Tageszeitungen, sondern auch 59 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dabei sei es Zeitungslesern besonders wichtig, über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden zu bleiben (81 Prozent, Gesamtbevölkerung 68 Prozent). 

Auch der Blick über die Region hinaus ist den Menschen wichtig und wird laut Studie von den Tageszeitungen geleistet:  Demnach bestätigen 68 Prozent der Leser, dass ihre Regionalzeitung auch überregionale Themen sehr gut abdeckt. Mit der Themenauswahl der regionalen Tageszeitungsmarken seien 67 Prozent generell sehr zufrieden und 69 Prozent vertrauen ihr. 

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Hier finden Sie die gemeinsame Erklärung:

VBZV-Newsletter 33/2015

Sehr geehrte Damen und Herren,


wir möchten Sie gerne über folgende Themen informieren:


- Gedruckt + digital: 59,2 Millionen lesen Zeitung
- Google ist vergütungspflichtig / Erste Entscheidung zum Presse-Leistungsschutzrecht der Schiedsstelle beim DPM
- Kartellamt: Kein Verfahren gegen Google
- Anzeigenpreisänderung: Zeitungsgruppe „Der neue Tag“ / „Amberger Zeitung“ ab 01.01.2016
- Bezugspreiserhöhung: „Hersbrucker Zeitung“, Hersbruck
- BLM-Medienratssitzung am 8. Oktober 2015
- Rosenheim: Relaunch bei Rosenheim24.de - News-Portal im neuen Look
- Konjunktur und Arbeitsmarkt in Bayern: September 2015
vbw: Goldener September am bayerischen Arbeitsmarkt
Brossardt: „Die Zeiten sinkender Arbeitslosigkeit gehen aber zu Ende“
vbw ruft „Tag der Vollbeschäftigung und guten Arbeit“ aus

- VBZV ist Partnerverband der Medientage München 2015




I. Medien

 

Gedruckt + digital: 59,2 Millionen lesen Zeitung

Die ZMG ZeitungsMarketingGesellschaft weist erstmals die vollständige Netto-Reichweite von gedruckten Zeitungen und ihren digitalen Angeboten gemeinsam aus. Über alle Altersgruppen hinweg erreichen die Zeitungen rund 85% der deutschsprachigen Bevölkerung.


Zeitung wird gedruckt und digital von 59,2 Millionen Menschen gelesen: Aktuell erreichen die Zeitungsverlage mit ihren Printausgaben (Leser pro Ausgabe, LpA) und Online-Auftritten (Nutzer pro Monat, NpM) 85,5 % der deutschsprachigen Bevölkerung. Im Vergleich zur reinen Print-Reichweite gewinnen die Zeitungen 14,8 Millionen Leser. Das ist das Ergebnis der Sonderauswertung der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft aus der Studie best for planning (b4p 2015-I).


Zeitungen sind crossmediale Marken. Die ZMG weist jetzt erstmals die vollständige Netto-Reichweite der Zeitungen aus. Das heißt, jeder Leser wird nur einmal gezählt, egal wie oft er die Zeitung genutzt hat oder auf welchem Kanal, gedruckt oder digital. Allein über die gedruckte Ausgabe erreichen die Zeitung 44,3 Millionen Menschen (Leser pro Ausgabe). Die digitalen Zeitungsangebote werden von 38,8 Millionen Lesern genutzt (Nutzer pro Monat). 

Mit einem Plus von 106 % gegenüber der reinen Printreichweite ist der Zugewinn bei den jungen Lesern zwischen 14 und 29 Jahren am größten. Zusätzlich zu den 6,0 Millionen jungen Lesern der gedruckten Zeitung lesen weitere 6,3 Millionen die Zeitung ausschließlich digital. Auch bei den 30 bis 49-Jährigen verzeichnen die Zeitungen durch ihre digitalen Ausgaben 5,9 Millionen weitere Leser. Bei den über 50-Jährigen bleibt die gedruckte Zeitung allerdings mit weitem Abstand die beliebteste Zeitungsausgabe, von ihnen lesen nur 2,6 Millionen ausschließlich digital.


„Zeitungen haben sich erfolgreich digitalisiert. Ob Zeitungspapier oder Website ist nur noch eine Frage der Gewohnheit“, so Markus Ruppe Geschäftsführer der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft. „Jüngere Leser nutzen häufig PC, Laptop oder Smartphone, ältere greifen öfter zur gedruckten Ausgabe. Die Reichweite liegt in jeder Altersgruppe bei rund 85 %.“


Die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft zeigt Argumente für die Zeitung. Sie berät Werbekunden und Agenturen im nationalen Werbemarkt. Mit ihrem Mediaservice macht die ZMG Planung und Buchung von Zeitungsanzeigen einfach. (Pressemitteilung der ZMG vom 29. September 2015, Ansprechpartner: Ulrike Sand, Pressesprecherin, Tel. 069 / 973822 – 22, E-Mail: sand@zmg.de)

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II. Medienrecht

 

Google ist vergütungspflichtig
Erste Entscheidung zum Presse-Leistungsschutzrecht der Schiedsstelle beim DPM

Das Presse-Leistungsschutzrecht ist auf die von Google (und anderen Suchmaschinen und News-Aggregatoren) für die Anzeige von Suchergebnissen gewählte Darstellung anwendbar. Wie die Verwertungsgesellschaft (VG) Media berichtet, hat dies die Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt als dafür zuständige Spezialinstanz am 24. September 2015 entschieden. Die Schiedsstelle habe in ihrer Entscheidung festgestellt, dass Google die digitalen Erzeugnisse der Presseverleger in seinen Diensten verwertet, und weiter, dass „Presseerzeugnisse den Werbewert und die Attraktivität der Suchmaschine insgesamt erhöhen“.


In dem Verfahren gegen den Suchmaschinenbetreiber und Quasimonopolisten Google wurde nach Angaben der VG Media klargestellt, „dass der von der VG Media aufgestellte Tarif im Grundsatz anwendbar ist“. Für eine Aufstellung des Tarifs sei die Verwertungsgesellschaft aber auf Daten angewiesen, über die nur Google verfüge, so die Schiedsstelle. Damit sei, betont die VG Media, das Presse-Leistungsschutzrecht nicht nur im ersten Schritt durchgesetzt, sondern Google sei verpflichtet, an Presseverleger eine Vergütung zu zahlen. Die Journalisten würden hiervon ebenfalls in Form eines im Gesetz verankerten Vergütungsanspruchs profitieren.








Die Entscheidung der Schiedsstelle im Überblick:

- Leistungsschutzrecht der Presseverleger ist auf Google anwendbar 


- Schiedsstelle schlägt statt umsatzbezogenem Tarif Festlegung einer Mindestvergütung vor

- Darstellung von lediglich sieben Wörtern ist von der Vergütungspflicht freigestellt 


- Leistungsschutzrecht verstößt nicht gegen Verfassungs- und Europarecht 


- Schiedsstelle rät Parteien zum Vergleich 



Weitere Informationen zum Presseleistungsschutzrecht, dem Tarif der VG Media sowie zu den Verfahren zur Durchsetzung des Rechts finden Sie unter www.LSR-aktuell.de, dem Informationsangebot der Presseverleger in der VG Media für den Schutz von Eigentum und Vielfalt auf digitalen Medienmärkten.

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Kartellamt: Kein Verfahren gegen Google

In dem Streit zwischen der Verwertungsgesellschaft VG Media und dem Unternehmen Google hat das Bundeskartellamt (Meldung vom 9. September 2015) entschieden, dass wegen des bisherigen Verhaltens von Google in dem Zusammenhang mit der Einführung des Leistungsschutzrechts der Verleger kein Verfahren eingeleitet wird.


Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Im Kern dieser Debatte steht eigentlich nicht das Kartellrecht, sondern die Frage der Reichweite des Leistungsschutzrechts. Darüber haben vor allem die Zivilgerichte zu entscheiden. Die Grenzen des kartellrechtlich erlaubten Verhaltens waren in diesem Fall nicht übertreten. Wir gehen davon aus, dass eine Veränderung der Ergebnisliste durch Google, die über die reine Relevanz für die Suchanfrage hinausgeht, aufgrund der Marktstärke des Unternehmens eine sachliche Rechtfertigung erfordern würde. In diesem Fall war ein solcher Grund allerdings gegeben. Wir haben Google hingegen deutlich gemacht, dass eine Totalauslistung einzelner Verleger einen Verstoß gegen das kartellrechtliche Diskriminierungsverbot darstellen könnte.“


Die Prüfung des Bundeskartellamts erfolgte im Anschluss an eine Beschwerde der VG Media gegen das Verhalten von Google im Zusammenhang mit dem zum 1. August 2013 eingeführten Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Nach dem Leistungsschutzrecht können Verleger Suchmaschinen und ähnlichen Diensten verbieten, ihre Presseerzeugnisse zu nutzen, soweit die Nutzung über einzelne Wörter und kleinste Textausschnitte (sog. Snippets) hinausgeht. Im Sommer 2014 hatte die VG Media ein zivilrechtliches Verfahren gegen Google angestrengt. Daraufhin kündigte Google an, Suchergebnisse für die Webseiten der von VG Media im Rahmen des Rechtsstreits vertretenen Verlage nur noch verkürzt anzuzeigen, wenn die Verlage nicht die Einwilligung in die unentgeltliche Nutzung erklärten. Google rechtfertigte diese Vorgehensweise mit dem Risiko, aus einer etwaigen Verletzung des Leistungsschutzrechts in Anspruch genommen zu werden.


Das Bundeskartellamt sieht in diesem Vorbringen eine sachliche Rechtfertigung für das Verhalten von Google gegenüber den Verlegern. Auch ein marktbeherrschendes Unternehmen könne kartellrechtlich nicht dazu verpflichtet werden, bei einer ungeklärten Rechtslage ein erhebliches Schadensersatzrisiko einzugehen. Das Bundeskartellamt habe deshalb kein förmliches Verfahren gegen Google wegen einer möglichen Diskriminierung der VG Media eingeleitet.


Das Vorgehen des Bundeskartellamtes sei in engem Kontakt mit der Europäischen Kommission erfolgt. Andreas Mundt: „Es gibt keine Überschneidung zwischen diesem speziell gelagerten Fall und dem laufenden Google-Verfahren der Kommission. Die von EU-Kom­missarin Vestager in diesem Verfahren eingeschlagene Richtung kann ich nur unterstützen.“


2010 hatten mehrere nationale Wettbewerbsbehörden – darunter auch das Bundeskartellamt – sich entschieden, verschiedene Beschwerden gegen Google an die Europäische Kommission abzugeben, um die grenzübergreifenden Fragestellungen in einem Verfahren zu bündeln. Dieses Verfahren ist derzeit noch anhängig.

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III. Anzeigen

 

Anzeigenpreisänderung:

Zeitungsgruppe „Der neue Tag“ / „Amberger Zeitung“ ab 01.01.2016

 

Gesamtausgabe:

 

 

Anzeigenteil

Textteil

mm Grd-Preis schwarz-weiß

1 Zusatzfarbe mm-Preis

Spaltenbreite in mm

Spaltenzahl

mm-Grd-Preis

Spaltenbreite in mm

Spaltenzahl

Mo-Fr

4,08 €

4,81 €

45

6

12,27 €

53

5

Sa

4,20 €

4,95 €

45

6

12,60 €

53

5

 

Hauptausgabe Weiden:

 

 

Anzeigenteil

Textteil

mm Grd-Preis schwarz-weiß

1 Zusatzfarbe mm-Preis

Spaltenbreite in mm

Spaltenzahl

mm-Grd-Preis

Spaltenbreite in mm

Spaltenzahl

Mo-Fr

2,41 €

2,85 €

45

6

7,18 €

53

5

Sa

2,47 €

2,92 €

45

6

7,38 €

53

5

 

Gesamtausgabe:

 

 

Anzeigenteil

Textteil

mm Grd-Preis schwarz-weiß

1 Zusatzfarbe mm-Preis

Spaltenbreite in mm

Spaltenzahl

mm-Grd-Preis

Spaltenbreite in mm

Spaltenzahl

Mo-Fr

1,86 €

2,19 €

45

6

5,62 €

53

5

Sa

1,91 €

2,25 €

45

6

5,74 €

53

5

 

 































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IV. Vertrieb

 

Bezugspreiserhöhung: „Hersbrucker Zeitung“, Hersbruck

 

Zeitungstitel: „Der Bote für Nürnberg-Land“

bisher

ab 01.11.2015

Trägerzustellung

31,50 €

33,50 €

Postzustellung

35,80 €

38,00 €

Digitalabo (pur)

ab 01.10.2015: 22,80 €

EV Mo-Fr

1,50 €

1,60 €

EV Sa

1,80 €

1,90 €


 

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V. Neue Medien / Rundfunk / Internet

 

BLM-Medienratssitzung am 8. Oktober 2015

Die 36. Sitzung des Medienrats der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) findet am Donnerstag, dem 8. Oktober 2015, um 13.30 Uhr im großen Sitzungssaal der Landeszentrale in der Heinrich-Lübke-Str. 27, 81737 München statt. Für die öffentliche Sitzung ist folgende Tagesordnung vorgesehen:


1. Bericht des Vorsitzenden

2. Bericht des Präsidenten

3. Genehmigung der Niederschrift über die 
35. Sitzung des Medienrats am 23.07.2015

4. Besetzung von Ausschüssen:

     4.1. Entsendung eines Mitglieds in den Hörfunkausschuss

     4.2. Wahl eines Mitglieds des Programmausschusses

5. Erlass von Satzungen und Richtlinien:

     5.1. Änderung der Programmförderungs-Richtlinie 


6.   Jahresabschluss 2014

     - Entwurf Geschäftsbericht 2014

7.   Verlängerung von Genehmigungen:

     7.1   .           "Junior"

     7.2. „DAF“

     7.3. „Latizón TV“

     7.4. Lokales/regionales Fernsehen Oberpfalz Nord

     7.5. Drahtloser Hörfunk Aschaffenburg

8.   Einzelfragen des drahtlosen Hörfunks in Bayern:

8.1. Umsetzung des Organisationsergebnisses im Versorgungsgebiet Hof

9.   Zuweisung analoger Kabelkanäle

10.     Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen Mediengesetzes:

     Stellungnahme der Landeszentrale (Bericht)

11.     Entscheidungen auf Grund übertragener Befugnisse:

11.1. Bericht nach § 24 Abs. 2 der GO

12.     Verschiedenes

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VI. Verlage

 

Rosenheim: Relaunch bei Rosenheim24.de - News-Portal im neuen Look!

Die Nachrichtenportale der OVB24 GmbH (rosenheim24.de, chiemgau24.de, innsalzach24.de, bgland24.de, wasserburg24.de, mangfall24.de) haben am 28. September 2015 erfolgreich den Relaunch vollzogen. Über fünf Monate wurde viel Zeit, Schweiß und Herzblut investiert, um mit einem frischen Look die Ansprüche der Leser noch besser erfüllen zu können. Jetzt erstrahlt rosenheim24.de im neuen Glanz. Neben Design und Struktur wurden auch einige Funktionen überarbeitet:


Ob Smartphone, Tablet oder Desktop - das neue Design der Seiten passt sich nun jedem Endgerät flexibel an. In der mobilen Ansicht, also auf dem Smartphone oder Tablet, erhält man durch das Responsive Design eine übersichtlichere Seitendarstellung. Service-Inhalte wie Wetter, Wirtschafts-Ticker, Fotoserien oder Direktverlinkungen zu den Specials wie der Azubi-Offensive fügen sich auf dem Smartphone nahtlos in die Chronologie ein. Jetzt ganz neu auf dem Smartphone: Unter dem Hauptaufmacher finden Sie Service-Buttons. Über diese gelangt man deutlich schneller zu den wichtigsten Service-Inhalten wie Verkehrsmeldungen und Veranstaltungen.

Das neue Design macht die Startseite übersichtlicher. Sie hat eine neue Struktur, einen aufgewerteten Aufmacherbereich, größere Bilder im 16:9-Format und eine mitlaufende Navigationsleiste.


Doch es gibt nicht nur Änderungen auf der Startseite, auch die Ressorts wurden angepasst und bei den Artikeln gibt es Änderungen in der Darstellung. Unter anderem wurde die Schriftart geändert, um das Lesen der Artikel noch angenehmer zu machen. Das Artikelbild wird im 16:9-Format angezeigt und ist sichtbar größer. Zusätzlich gibt es am oberen Bildrand die Möglichkeit sich das Bild per Mausklick in Großdarstellung anzeigen zu lassen. (Mitteilung der OVB24 GmbH, Martin Vodermair, Chefredakteur, Tel. 8031 / 40904-465, Fax 08031 / 40904-199, E-Mail: martin.vodermair@ovb24.de)

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VII. Sonstiges

 

Konjunktur und Arbeitsmarkt in Bayern: September 2015

 

Hier wieder in Stichworten der aktuelle Konjunkturbericht – September 2015 - den das ifo Institut für Wirtschaftsforschung im Rahmen des Konjunkturtests Bayern für das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie ermittelt hat.


Gesamtentwicklung: Preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt Bayerns legt im 1. Halbjahr 2015 gegenüber Vorjahr um 1,4% zu (Deutschland ebenfalls +1,4%) – wirtschaftliche Entwicklung Bayerns trotz außenwirtschaftlich schwierigen Umfelds weiterhin aufwärtsgerichtet – Lageurteile in der gewerblichen Wirtschaft verbessern sich im August gegenüber Vormonat – Perspektiven fallen ebenfalls günstiger aus


Ifo-Geschäftsklima gewerbliche Wirtschaft: Der Geschäftsklimaindikator für die konjunkturelle Entwicklung in der gewerblichen Wirtschaft (+14; Juli +12) präsentierte sich im August den Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests Bayern zufolge nochmals verbessert. Sowohl die bereits zuvor guten Lage-Einschätzungen (Saldo um 2 Punkte gestiegen) als auch die Geschäftserwartungen (Saldo um rund 1 Punkt erhöht) verbesserten sich. Im Zusammenspiel stieg der Klimawert um 2 Punkte auf +14. Mit diesem Ergebnis wurde der bisher höchste Wert dieses Jahres (vom Mai) übertroffen.

Verarbeitendes Gewerbe: Auftragseingang, Fertigung, Umsatz und Beschäftigung im Berichtsmonat zum Teil spürbar über Vorjahresstand – Urteile zur aktuellen Geschäftslage fallen im August wie auch im Vormonat sehr günstig aus – Erwartungen fallen ebenfalls besser aus – Unternehmen erwarten Ausweitung des Exportgeschäfts in den kommenden Monaten


Baugewerbe: Auftragseingang, Produktion, Umsatz und Beschäftigung gehen im Juli gegenüber Vorjahr zurück – Klimaindikator verbessert sich im August dennoch und erreicht höchsten Wert der letzten zwölf Monate – Reichweite der Auftragsbestände überspringt die 3-Monats-Linie – Personalbestand in den nächsten Monaten weitgehend stabil


Handwerk: Umsatzplus im 2. Quartal gegenüber Vorjahr – Beschäftigung im 2. Vierteljahr auf Vorjahresniveau – Erwartungen von Optimismus gekennzeichnet – Handwerk in stabilem Konjunkturhoch


Dienstleistungen: Geschäftslage-Indikator verfehlt im August Vormonats-Rekordwert nur geringfügig – positive Stimmen hinsichtlich der Perspektiven erhalten deutlich mehr Gewicht – Geschäftsklima erreicht drittbestes Ergebnis in diesem Jahr


Handel/Gastgewerbe: Geschäftslage des bayerischen Großhandels verbessert sich im August nach erheblichem Anstieg im Vormonat nochmals – aktuelle Lage und Erwartungen im Einzelhandel deutlich günstiger – Umsatz und Beschäftigung im Gastgewerbe im Juli weiterhin spürbar über Vorjahresstand


Außenhandel: Export steigt im Juni 2015 gegenüber Vorjahr um 9,1%, in den ersten sechs Monaten des Jahres um 4,6% – Importplus von 9,8% im Juni, in den ersten sechs Monaten um 6,7% – Exportüberschuss im Zeitraum Januar/Juni 2015 mit rund 8,5 Mrd. € leicht unter Vorjahresniveau


Arbeitsmarkt: Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Juni 2015 um 2,2% über Vorjahresniveau (Deutschland +1,8%) – Arbeitslosenzahl im August mit 253.500 gegenüber Juli um 4,0% höher, im Vorjahresvergleich um 3,5% niedriger – aktuelle Arbeitslosenquote in Bayern mit 3,6% weiterhin niedrigste aller Länder und um 2,8%-Punkte unter der Bundesquote von 6,4% (alte Länder 5,8%; neue Länder 9,0%)


Preise: Verbraucherpreise steigen von Juli auf August um 0,1% – Jahresteuerungsrate verharrt im August bei +0,3% – Heizöl (- 4,9%) und Kraftstoffe (- 4,1%) verbilligen sich weiter

Der Konjunkturtest Bayern wird im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Technologie vom Münchner ifo Institut für Wirtschaftsforschung durchgeführt. Der jeweilige Monatsbericht kann bei Bedarf beim Staatsministerium angefordert werden. Im Internet finden Sie ihn - als pdf-Datei (4,8 MB) - unter www.stmwi.bayern.de. Auf Anforderung senden wir Ihnen auch gern eine Kopie des Berichts (30 Seiten).




vbw: Goldener September am bayerischen Arbeitsmarkt
Brossardt: „Die Zeiten sinkender Arbeitslosigkeit gehen aber zu Ende“




Mit einer Quote von 3,5 Prozent weist Bayern weiterhin die niedrigste Arbeitslosigkeit in Deutschland auf. „Wir hatten einen goldenen September auf dem bayerischen Arbeitsmarkt, der weiterhin allen Altersgruppen beste Beschäftigungschancen geboten hat“, sagte der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, anlässlich der gestern, 30. September, vorgestellten September-Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. 

Besonders erfreulich ist für Brossardt die sich weiter auf Rekordniveau befindende sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Bayern sowie die Performance der einzelnen Landkreise: „Rund 5,2 Millionen sozialversicherungspflichtige Jobs sprechen eine klare Sprache. In 47 und damit rund der Hälfte der 96 Städte und Landkreise liegt die Arbeitslosenquote unter drei Prozent – das ist Vollbeschäftigung.“ 

Bei aller Freude über die gegenwärtig gute Lage weist die vbw jedoch auch auf die Risiken hin: „Die Unternehmen bewegen sich zunehmend in einem weltpolitisch sowie wirtschaftlich volatilen Umfeld. Viele Unternehmen spüren die nachlassende Konjunktur in China. Auch die aktuellen geopolitischen Krisen in Russland und im Nahen Osten haben zu einer Verunsicherung geführt. Hinzu kommt, dass spätestens nächstes Jahr dem Arbeitsmarkt Flüchtlinge zur Verfügung stehen werden, die derart kurzfristig nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden können“, sagte Brossardt.
 

vbw ruft „Tag der Vollbeschäftigung und guten Arbeit“ aus


Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat die Bedeutung der bayerischen Unternehmen als attraktive Arbeitgeber unterstrichen. Sie betonen, dass die Unternehmen des Freistaats Arbeit auf dem Niveau von Vollbeschäftigung bieten und die Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter gut und fair sind.


Anlässlich des von den Gewerkschaften ausgerufenen „Tages der menschenwürdigen Arbeit“ am 07. Oktober verweist der Verband darauf, dass in Bayern fast 5,2 Millionen Menschen in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen. „Das ist der höchste Beschäftigungsstand aller Zeiten“, sagte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Im Schnitt über alle Branchen hinweg lag das Bruttojahresentgelt eines Beschäftigten in Bayern im Jahr 2014 bei über 49.000 Euro. Trotz Wirtschaftskrise sind die Entgelte seit 2008 um über 14 Prozent gestiegen. 74 Prozent aller Beschäftigten in Bayern haben ein Vollzeitarbeitsverhältnis, in der Privatwirtschaft sind es sogar 80 Prozent. 88 Prozent der Arbeitsverhältnisse insgesamt sind unbefristet.


Die vbw betont, dass es die erfolgreichen bayerischen Unternehmen sind, die in vielen bayerischen Regionen für Vollbeschäftigung sorgen. Von dieser spricht man bei einer Arbeitslosenquote von unter drei Prozent. Brossardt warnte die Gewerkschaften davor, so zu tun, als seien die von den Arbeitgebern angebotenen Arbeitsplätze qualitativ nicht hochwertig und sozial inakzeptabel.


Die vbw hat daher den 07. Oktober zum „Tag der Vollbeschäftigung und guten Arbeit in Bayern“ erklärt und dazu folgendes Infoportal freigeschaltet: www.starkes-bayern-gute-arbeit.de ist mit der Kampagnen-Website der vbw verlinkt und richtet sich an alle, die sich über das Engagement der bayerischen Wirtschaft insgesamt informieren wollen.

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VBZV ist Partnerverband der Medientage München 2015

 

Der VBZV ist wie in den Vorjahren Partnerverband der Medientage München, die in diesem Jahr vom 21. - 23. Oktober stattfinden und hat für die Medientage 2015 eine Kooperation mit dem Veranstalter, der Medientage München GmbH, vereinbart. Dank dieser Vereinbarung erhalten Ihre Verlagsmitarbeiter(innen) bei der Anmeldung zu den Medientagen einen Rabatt von 15%. Dafür muss bei der Online-Registrierung auf der Homepage der Medientage München ein Gutschein-Code angegeben werden, den Sie vom VBZV erhalten.


Im Bereich der Aus- und Fortbildung übernimmt der VBZV die Ticketkosten sogar zu 100%. Volontärinnen oder Volontäre, aber auch Jungredakteurinnen oder -redakteure (max. 2 Jahre Berufserfahrung), die Sie zu (einzelnen) Veranstaltungen der Medientage entsenden wollen, erhalten vom VBZV ebenfalls einen Gutschein-Code für die Online-Anmeldung. Die Rechnung geht unmittelbar an den VBZV; für Ihr Haus ist der Besuch Ihrer (Nachwuchs-) Mitarbeiter(-innen) kostenfrei.


Wir würden uns freuen, wenn Sie von diesem neuen Service-Angebot Ihres Verbands umfassenden Gebrauch machen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die VBZV-Geschäfts­stelle, Frau Dorothea Fontaine (Tel. 089 / 45 55 58 - 0; e-Mail: fontaine@vbzv.de)

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Seminare:

07.10.2015           Aktuelles Anzeigenrecht – Print und Online, Stuttgart

15.10.2015           Erfolgreich texten im Anzeigenverkauf – klassisch und digital, München

21.10.2015           Datenschutz in Unternehmen, Stuttgart

27.10.2015           Verhandlungen führen, aber sicher!, Stuttgart

18.11.2015           Social Media – Do’s and Don’ts aus rechtlicher Sicht, Stuttgart

 


Termine:

21.-23.10.2015     Medientage München

28.10.2015           5. VBZV-Fachtagung zu Zeitungsprojekten in Schulen, München

16.11.2015           MBT-Beirat, MBT-/RBTZ-Gesellschafterversammlungen, München

                          VBRA-Mitgliederversammlung, München

25.11.2015           VBZV-Anzeigenleitertagung, Bamberg

02.12.2015           VBZV-Vertriebsleitertagung, Nürnberg

 


 

Mit freundlichen Grüßen

 
 

Harald Schyrbock