VBZV-Newsletter 04/2023

 

I. Vermarktung

Ippen Media-Reichweite ab 2023 durch die agma erhoben und ausgewiesen

Die Online-Reichweitenerhebung der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) wächst:

Ab dem ersten Quartal 2023 lässt auch Ippen Media („Münchner Merkur“, „tz“, „Frankfurter Rundschau“, u.a.) die Reichweiten seiner digitalen Angebote durch die Forschungsorganisation erheben und ausweisen. Die Teilnahme erfolgt über den Vermarkter Score Media. Damit haben sich neben den Bestands-Titeln der daily digital facts auch bereits über 100 neue digitale Angebote für die Studienteilnahme bei der agma entschieden. Gespräche mit weiteren Interessenten finden derzeit statt.

In einer gemeinsamen Kommunikationsoffensive hatten BDZV, ZMG und Score Media für die Entwicklung eines neuen Messsystems geworben, damit dem Markt auch künftig transparente und zuverlässige Reichweitendaten zur Verfügung stehen. 

Mit der Anmeldung wird Ippen Media auch Teil der Tageszeitungs-Konvergenzdatei. Sie liefert Verlagen seit Oktober 2022 eine Markenreichweite für ihre Print- und Digitalangebote. Sie basiert auf den Daten der jüngst veröffentlichten ma 2022 Tageszeitungen und den daily digital facts (bisher veröffentlicht durch die Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung e.V.).

Diese Kombination aus Print- und Onlinereichweite in einer einheitlichen Währung zeigt, wie hoch die Gesamtnutzung einer Zeitungsmarke ist.

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (agma) ist ein Zusammenschluss von mehr als 200 der bedeutendsten Unternehmen der Werbe- und Medienwirtschaft mit dem Ziel der Erforschung der Massenkommunikation. Für die Werbewirtschaft sind die Reichweitendaten der agma die Grundlage für ihre Mediaplanungsstrategien und damit letztlich für die Verteilung der Werbegelder. Die agma erhebt regelmäßig die Reichweiten von Zeitungen und Zeitschriften, Radio und Fernsehen, der Außenwerbung sowie der Online-Medien. 

(Quelle: agma, PM 10.01.2023; bdzv.de, 11.01.2023)

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Score Media Group begrüßt neue Verlage aus dem Süden und etabliert neue Partnerschaftsmodelle

Der Crossmedia-Vermarkter Score Media Group hat die Publisher-Seite strategisch weiterentwickelt und um neue, flexible Partnerschaftsmodelle erweitert. Erste Neuzugänge sind die Mediengruppe Attenkofer aus Straubing und der Badische Verlag in Freiburg i.B.. Damit steigert die Vermarktungsallianz regionaler Tageszeitungsmarken ihre Durchdringung in gleich zwei strategisch wichtigen und wirtschaftlich starken und bevölkerungsreichen Regionen im Süden Deutschlands.

Das Vermarktungsmandat der Mediengruppe Attenkofer umfasst neben den Flaggschiffen Straubinger Tagblatt, Landshuter Zeitung und Münchner Abendzeitung insgesamt knapp 16 regionale Tageszeitungsmarken (gedruckt wie digital) sowie die Anzeigenblätter in der gesamten Region Niederbayern von Cham über Deggendorf bis hinunter nach Landshut. 

Der Badische Verlag wiederum startet die Zusammenarbeit zunächst auf Projektbasis in Form der kundenindividuellen (Einzel-)Vermarktung. Entsprechend nimmt Score Media die Badische Zeitung (Badischer Verlag) je nach Zielsetzung – ob regional oder zielgruppenspezifisch – in die Mediapläne für seine Werbekunden mit auf. Damit bietet Score seinen nationalen Kunden im wirtschaftlich starken Dreiländereck rund um Freiburg im Südwesten attraktive Werbeplätze. Gleichzeitig profitiert das Medienhaus mit seinem in der Region führenden Titel vom Zugang zu zusätzlichen nationalen Werbebudgets.

„Zusammen mit der nationalen Vermarktung der Anzeigenblätter, die wir im letzten Jahr erfolgreich gestartet haben, verstärken wir uns nun auch weiter in den wirtschaftlich starken Regionen Süddeutschlands und bauen unsere Reichweite sukzessive weiter aus. Zudem freuen wir uns, dass unsere neuen und flexiblen ‚Partnerschaften nach Maß‘ gleich auf so eine gute Resonanz stoßen. Schließlich macht nicht für jeden Publisher von Beginn an eine Vollmitgliedschaft Sinn und wir bieten so eine optimale Einstiegsmöglichkeit für eine längerfristige und intensivere Partnerschaft“, so Carsten Dorn, Geschäftsführer der Score Media Group.

(Quelle: score-media.de, 17.01.2023) 

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Aus der SZ Media Regional wird die SZ Media Bayern

Die regionale Werbevermarktung der Süddeutschen Zeitung tritt seit dem 1. Januar 2023 als SZ Media Bayern auf. Das Rebranding soll die SZ-Vermarktungseinheit noch klarer und ansprechender in Bayern positionieren.

Leitgedanke der Neuausrichtung ist „Wir machen Marken in Bayern“. Die Hinzunahme von „Bayern“ im neuen Namen des Vermarkters unterstreiche den wirkungsstarken Zugang zu hochwertigsten Zielgruppen im kaufkraftstärksten Bundesland, heißt es in einer Mitteilung der SWMH. Die SZ Media Bayern liefert digital, auditiv und in Print die besten Voraussetzungen für den Werbeerfolg ihrer Kundinnen und Kunden.

Christian Wegner, Geschäftsführer der Süddeutschen Zeitung, sagt: „Die neue Positionierung der SZ Media Bayern zahlt auf unsere gesamtunternehmerische Strategie ein: Wir stellen uns markt- und zukunftsorientiert auf.“ Benjamin Czesch, Leiter der regionalen Werbevermarktung, ergänzt: „Mit der SZ Media Bayern werden wir unsere hochwertigen regionalen Angebote und unsere Expertise für kompetente Medienberatung noch gezielter an unsere Kundinnen und Kunden vermitteln. Als Vermarkter von Qualitäts-Reichweite in Bayern differenzieren wir uns klar von anderen regionalen Marktteilnehmern,“ so der Vermarktungschef.

(Quelle: swmh.de, 12.01.2023)

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II. Pressewesen

 

Feindbild Journalist - Angriffe auf Lokalredakteurinnen und -redakteure nehmen zu
BDZV und ECPMF vereinbaren Langzeitmonitoring

In den vergangenen Jahren haben Bedrohungen, Beleidigungen und tätliche Angriffe gegen Medienschaffende in Deutschland stark zugenommen. Von dieser Entwicklung waren zuletzt in zunehmendem Maß auch Lokaljournalistinnen und Lokaljournalisten betroffen. 

Um ein fundiertes Bild ihrer Sicherheitslage zu erstellen, hat der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) gemeinsam mit dem European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF) in Leipzig das „Feindbild Journalist“ – Monitoring Lokaljournalismus initiiert. Beide Organisationen verbinden damit das Ziel, unter anderem die Innenministerien und Polizeien der Länder auf gesicherter Datengrundlage für die Unterstützung und den Schutz der Mitarbeiter in den Lokalredaktionen zu sensibilisieren.  

„Im vergangenen Jahr haben wir einen Negativrekord bei Angriffen auf Journalistinnen und Journalisten in Deutschland erlebt“, erklärt BDZV-Hauptgeschäftsführerin Sigrun Albert. Dabei sei der „Hass vor der Haustür in dieser Massivität immer noch ein ungewohntes Phänomen“. Dem wolle der BDZV gemeinsam mit dem ECPMF parallel zu der bereits etablierten allgemeinen „Feindbild“-Studie nun verstärkt auf den Grund gehen.

Dr. Lutz Kinkel, Geschäftsführer des ECPMF, sagt: „Lokaljournalistinnen und -journalisten sind in einer besonders schwierigen Lage - die Attacken kommen gleichsam aus der Nachbarschaft. Wir werden die Situation genau analysieren und Empfehlungen erstellen, was getan werden kann.“  Das ECPMF begrüße die Zusammenarbeit mit BDZV bei diesem wichtigen Thema, sagt Kinkel.

Mithilfe einer Plattform werden beim ECPMF Angriffe auf Lokaljournalistinnen und Lokaljournalisten dokumentiert, verifiziert und analysiert – darunter schwerwiegende Bedrohungen sowohl offline als auch online (Stichwort „Hate-Speech“), Tätlichkeiten, Cyberangriffe oder Einschüchterungsversuche durch Doxxing, rechtliche Schritte oder Zensurhandlungen. 

Betroffene Journalistinnen und Journalisten finden hier www.lokaljournalismus.ecpmf.eu einen Online-Fragebogen zur Fallerfassung sowie die Kontaktdaten zu den Mitarbeitenden des Monitorings.

(Quelle: BDZV, PM 17.01.2023)

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III. Sonstiges

Culturia Camp 2023 – Bewerbungsfrist läuft: Machen statt nur Reden und Neues bewirken – Kunst und Kultur im Zeitenwandel
CommClubs Bayern e. V. ruft zur Teilnahme am Culturia Camp 2023 auf! 

Besonders die Kultur- und Kreativwirtschaft hat wie kaum eine andere Branche unter der Corona-Pandemie gelitten und war auch lange nicht im Fokus der Politik. Dazu kommt, dass die Kunst- und Kulturschaffenden oft in ihren eigenen Bubbles arbeiten und nicht gemeinsam interdisziplinär.

Der CommClubs Bayern hat dies zum Anlass genommen, sein schon jahrelang bewährtes Kreativ-Camp-Format in diesem Jahr in einem erweiterten Rahmen stattfinden zu lassen:  Kultur- und Kreativschaffende aus ganz Bayern sind eingeladen, um beim ersten "Culturia Camp" am 13 und 14. April 2023 im Münchner Werksviertel gemeinsam praktikable Antworten auf dringende Fragen unserer Zeit zu finden.

Um Teilnahme bewerben können sich alle, die einen Wohnort in Bayern haben und seit der Pandemie in der Kultur- und Kreativwirtschaft arbeiten, also maximal drei Jahre Berufserfahrung in einem der entsprechenden Bereiche haben: Architektur, Buchmarkt, Darstellende Kunst, Design, Film, Kunst, Musik, Presse, Radio/Fernsehen, Software/Games, Werbung.

Den Themengebieten sind keine Grenzen gesetzt: Urbanisierung und Mobilität, Kollaboration und Remote Work, künstliche Intelligenz und, und, und. Am Ende der zwei Tage darf jedes Team seine Projektidee einer Jury präsentieren, die wiederum ein Team zum als "CULTURMACHER*INNEN 2023", zum Gewinner küren wird.

Bewerbungen sind bis 10. März unter der Webseite des Culturia Camps möglich: www.culturiacamp.com

Der VBZV unterstützt die vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderte Veranstaltung. 

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