Aus dem Internetauftritt des VBZV
www.vbzv.de

Informationen rund um den Medienführerschein Presse des VBZV

 


Die medienpädagogischen Aktivitäten der bayerischen Zeitungsverleger im Überblick:

VBZV-Engagement




LEOgramm


heißt der Newsletter des VBZV, der viele intererssante Neuigkeiten rund ums Thema "Junge Leser" bietet:

LEOgramm 05/2011

2010:

LEOgramm 01/2010

LEOgramm 02/2010


LEOgramm 03/2010

LEOgramm 04/2010



Medienführerschein Presse des VBZV weit verbreitet

Noch nicht einmal ein Jahr seit seiner Einführung wird der Medienführerschein Presse schon fast bayernweit angeboten. Folgende Verlage haben das neue Modul für Grundschüler in ihre bestehende "Zeitung in der Schule"-Projekte integriert:
(die Verlage sind nach Verlagsstandorten alphabetisch aufgeführt)


Main-Echo, Aschaffenburg

Augsburger Allgemeine, Augsburg

Mediengruppe Oberfranken, Bamberg

Nordbayerischer Kurier, Bayreuth

Allgäuer Zeitungsverlag, Kempten

Nürnberger Nachrichten, Nürnberg

Mittelbayerische Zeitung, Regensburg

Oberbayerischer Volksblatt, Rosenheim

Main-Post, Würzburg

Landshuter Zeitung/Straubinger Tagblatt, Straubing

Der neue Tag, Weiden





Zur Einführung des „Medienführerschein Presse“ des VBZV hat am 26.10.2009 eine

Kinder-Pressekonferenz im Bayerischen Landtag stattgefunden

Zur Einführung des „Medienführerschein Presse“ hat der VBZV am Montag, den 26.10.2009 eine Kinderpressekonferenz im Bayerischen Landtag veranstaltet, zu der über 70 Kinder aus Oberfranken, Niederbayern und Oberbayern angereist waren.

Die Grundschüler der dritten und vierten Klassen wurden von Landtagsvizepräsidentin Christine Stahl herzlich willkommen geheißen. Frau Stahl würdigte das außerordentliche Engagement der bayerischen Zeitungsverleger im Bereich der Medienerziehung und ermunterte die Kinder, sich an den Medienprojekten der bayerischen Zeitungsverleger zu beteiligen.

Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber erklärte, dass sich die kompetente Mediennutzung zu einer vierten Schlüsselkompetenz entwickelt habe: „Mit dem Internet, aber auch mit anderen Medienangeboten wie Zeitung, Radio oder Fernsehen richtig umzugehen, das ist inzwischen genauso wichtig geworden wie Lesen, Schreiben und Rechnen.“ Den vom VBZV in Abstimmung mit dem Kultusministerium entwickelte „Medienführerschein Presse“, der zugleich ein integraler Bestandteil der landesweiten Initiative „Medienführerschein Bayern“ der Bayerischen Staatsregierung ist, lobte Huber als „gut gemachtes und sehr lebendiges Unterrichtspaket“ für die dritten und vierten Jahrgangsstufen. Mit dem „Medienführerschein Presse“ werden Kinder optimal auf die Anforderungen der modernen Medienwelt vorbereitet.

Mit einer Frage richtete sich der erste Vorsitzende des VBZV, Herr Andreas Scherer ans Publikum: „Warum braucht man eigentlich einen Medienführerschein?“, wollte er wissen, und gab die Antwort gleich selbst: Heutzutage muss man mit verschiedenen Medien umgehen können, und genau das ist aufgrund der Vielzahl der Medienangebote und der damit verbundenen Chancen und Risiken gar nicht so einfach. Wie im Straßenverkehr müssen Kinder auch im Umgang mit den Medien lernen, welche Regeln es zu beachten gilt und wie sie sich sicher auf den Medienautobahnen bewegen können. Der Medienführerschein Presse hilft bei dieser Orientierung und fördert mit altersgerechten Übungen und Spielen die Auseinandersetzung mit Print- und Onlinemedien. Mit dem „Medienführerschein Presse“ des VBZV erkennen die Kinder den besonderen Wert journalistischer Arbeit und gewinnen eine kritische Haltung gegenüber den Informationen aus dem weltweiten Netz. Scherer zeigte sich davon überzeugt, dass kein anderes Medium als die Tageszeitung und ihr Online-Auftritt besser geeignet sei, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Er lud die Schülerinnen und Schüler dazu ein, an dem „Medienführerschein Presse“ teilzunehmen – ebenso wie er sie ermunterte, die anwesenden Journalisten mit Fragen zu „löchern“.

Letzteres ließen sich die Grundschüler nicht zweimal sagen und nutzen die anschließende Kinderpressekonferenz, um Armin Maus, Chefredakteur der Mediengruppe Oberfranken, Cathrin Kahlweit, Redakteurin der Süddeutschen Zeitung und Gerd Schneider, Sportressortleiter der Mittelbayerischen Zeitung, unter der Moderation von VBZV-Geschäftsführer Dr. Markus Rick Fragen zu stellen.

Die Kinder interessierten sich sehr dafür, wie man Journalist wird und wie die Journalisten an die Informationen für ihre Nachrichten kommen. Die Frage, ob es überall in Europa Pressefreiheit gibt“, mussten die Journalisten leider mit nein beantworten. Sehr zuversichtlich äußerten sie sich aber hinsichtlich der Frage, ob „es auch noch Zeitungen geben, wenn ich erwachsen bin“. Nur die Frage, warum der FC Bayern zur Zeit so schlecht spielt, konnte leider nicht beantwortet werden ...

 








Fotos: Alexander Kaya, Augsburg

Zum Download:

Pressemitteilung 20.10.2009

Pressemitteilung 26.10.2009

Pressespiegel vom 26.10. - 02.11.2009





Informationen zum „Medienführerschein Presse“:

 

Die bayerischen Zeitungsverleger setzen sich schon seit vielen Jahren für die Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen ein. Neben der regelmäßigen Berichterstattung zu einschlägigen Themen in ihren Tageszeitungen engagieren sie sich mit ihren zahlreichen „Zeitung in der Schule“-Projekten im Bereich der Leseförderung und Medienbildung. Wie in den vergangenen Jahren haben auch im 2008/2009 wieder über 170.000 Kinder und Jugendliche in Bayern an ZiSCH-Projekten teilgenommen, über 2,7 Mio. Zeitungen wurden kostenlos verteilt.

Im Zeitalter der Digitalisierung sehen sich die Verleger gesellschaftlich verpflichtet, ihr Engagement auszuweiten, um Kinder und Jugendliche zu einem verantwortungsbewussten und sinnvollen Medienkonsum zu befähigen. Daher ergänzen die Bayerischen Zeitungsverleger ihre Aktivitäten im Herbst 2009 um einen „Medienführerschein Presse“ für Grundschüler der dritten Klasse. Der Medienführerschein Presse ist in Zusammenarbeit mit der Agentur mct entwickelt worden und fördert mit altersgerechten Übungen und Spielen die Auseinandersetzung mit Print- und Onlinemedien. Dabei greift er inhaltlich und methodisch wesentliche Forderungen des bayerischen Lehrplans für die Grundschulen auf.

Wie bei einem „echten“  Führerschein müssen die Kinder verschiedene Stationen durchlaufen. Sie erhalten „Fahrstunden“ (in der Schule), legen eine theoretische Prüfung ab (Wissensquiz) und machen eine praktische Prüfung (Recherchespiel). Nach erfolgreicher Prüfung, die mehrfach wiederholt werden kann, erhalten sie den „Medienführerschein Presse“ als Urkunde.

Mit dem „Medienführerschein Presse“ des VBZV sollen die Kinder schon früh auf die Anforderungen einer modernen Medienwelt vorbereitet werden. Sie erkennen den besonderen Wert journalistischer Arbeit und gewinnen eine kritische Haltung gegenüber den Informationen aus dem weltweiten Netz. Dabei lernen sie – neben anderen Quellen – sowohl die Printausgabe als auch den Online-Auftritt der Tageszeitung kennen. Gerade die Berichterstattung in der Tageszeitung informiert am besten über lokale und regionale Themen, die für Kinder und Jugendliche im Vordergrund stehen. Die Geschehnisse vor Ort knüpfen an die unmittelbare Erfahrungswelt der Kinder an und schaffen langfristig ein Bewusstsein für gesellschafts-politische Themen. Über die Online-Auftritte der Zeitungshäuser können sich auch die Kinder, in deren Elternhäusern keine Tageszeitung mehr gelesen wird, über aktuelle Ereignisse informieren und an der gesellschaftspolitischen Diskussion speziell lokaler und regionaler Themen teilnehmen. So wird auch die Heimatverbundenheit junger Menschen gefördert.

Der „Medienführerschein Presse“ wird von den Mitgliedsverlagen des VBZV angeboten, die entsprechende Grundschulprojekte durchführen. Er ist Bestandteil der landesweiten Initiative der Bayerischen Staatsregierung für einen „Medienführerschein Bayern“.

 





SOCIAL MEDIA