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Der VBZV ist die Vertretung der Zeitungsverlage in Bayern

Newsletter 12/2017

Internationaler Tag der Pressefreiheit am 3. Mai
Bundesweite Aktion: Yoko Ono gestaltet Titelseite für deutsche Tageszeitungen

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat die international bekannte Künstlerin Yoko Ono dafür gewonnen, zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai ein Kunstwerk zu schaffen, das allen Mitgliedsverlagen als Titelseite zur Verfügung gestellt wird. Das Motiv: Auf großer Leerfläche die Botschaft „free you, free me, free us, free them“, handgeschrieben von Yoko Ono.

Über das Thema Meinungs- und Pressefreiheit werde derzeit so intensiv diskutiert wie schon lange nicht, erklärte dazu BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff. Jüngste Berichte aus Ländern wie der Türkei, Russland oder Mexiko seien zutiefst Besorgnis erregend. Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Europarats habe ergeben, dass Angriffe gegen Journalisten auch in Europa zugenommen hätten. Zur Situation in Deutschland sagte der BDZV-Hauptgeschäftsführer, dass hinter der erschreckenden Zunahme von Fake News in den sozialen Medien wie auch den „Lügenpresse“-Vorwürfen gezielte Interessen stünden, das Vertrauen der Bevölkerung in eine umfassende und wahrheitsgetreue Berichterstattung der Medien zu erschüttern. Hier sei es Aufgabe gerade auch der Zeitungen, mit gutem Journalismus gegenzuhalten und die täglichen Arbeitsprozesse gedruckt und digital transparent zu machen. Keine Hilfe erwarte er dabei von dem geplanten Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Dies sei zwar gut gemeint. Der BDZV vertrete jedoch die Auffassung, dass Plattformen wie Facebook nicht für die auf ihnen dargestellten Inhalte haften sollten, sondern primär verantwortlich der Urheber bleibe. „Plattformen sind keine Verleger und sollten auch nicht so behandelt werden.“

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Printland Bayern – Printmedien Bayern

Publikation zeigt Bayern als führenden Printstandort/Gemeinschaftsprojekt der bayerischen Branchenverbände

Noch nie gab es eine so große Vielfalt an gedruckten Medien wie heute. Printmedien werden geschätzt und gelesen, sie werden weitergegeben und aufgehoben. In einer Zeit, in der Information und Kommunikation immer schnelllebiger und flüchtiger werden, schätzen die Menschen das Bleibende, das Hintergründige, das Wertige an gedruckten Medien. Und das ist gut so, denn eine Demokratie braucht vielfältige, unabhängige und kritische Printmedien.

Bayern ist ein ausgeprägtes Printland. Die Unternehmen der bayerischen Printmedienbranche sind ein wichtiger Faktor für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes. Mit seiner einzigartigen Dichte an Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen, an Papierherstellern und Druckfarbenproduzenten, an Maschinenherstellern und Druckereien sowie an Forschungsinstituten und Hochschulen verfügt der Freistaat Bayern über allerbeste Voraussetzungen, um als führender Printmedienstandort in Deutschland und Europa auch die Zukunft zu gewinnen.

In einem Gemeinschaftsprojekt haben der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern, der Verband Bayerischer Zeitungsverleger, der Verband Druck und Medien Bayern sowie der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern deshalb viele interessante Brancheneinblicke und Einschätzungen von Experten in der Publikation „Printmedien Bayern“ zusammengefasst. So kommen unter anderem Journalisten wie Heribert Prantl, Georg Mascolo, Martin Kunz und Jochen Kalka sowie führende Köpfe aus Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft zu Wort. Betrachtet werden Printmedien in ihrer Vielfalt und aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.
Die Wirkung von Print ist ungebrochen und Bayern leistet hierfür einen starken Beitrag – das zeigt „Printmedien Bayern“ auf eindrucksvolle Weise.

An der Erstellung der Publikation waren eine Vielzahl an Partnern beteiligt. Die Agentur storyboard war für Layout und Umsetzung verantwortlich, das Papier wurde von Berberich Papier zur Verfügung gestellt, und gedruckt und verarbeitet wurde „Printmedien Bayern“ bei Schleunungdruck in Marktheidenfeld. Das Projekt wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert.

 

Die Publikation „Printmedien Bayern“ kann bei den beteiligten Branchenverbänden kostenfrei angefordert oder hier heruntergeladen werden (24MB):

http://www.vdmb.de/wp-content/uploads/2017/02/201702_Printmedien-Bayern_final.pdf

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.jedeswortwert.de